szmmctag

  • Das Gegenbild zu Pegida - In Osnabrücker Familie steht die Bibel neben dem Koran

    Osnabrück. Im Bücherregal steht die Bibel neben dem Koran. Margret Flohr-Bilalic ist Katholikin, ihr Mann Elvir Bilalic Muslim. Beiden ist der Glaube wichtig, aber keiner will den anderen bekehren. Auch nicht die beiden Kinder Maleika und Malik. Sie alle finden, dass Christentum und Islam ganz gut zusammen passen.

    Als in Osnabrück vor einigen Wochen 4500 Menschen gegen Rassismus und Ausgrenzung demonstrierten, wagte sich die 15-jährige Maleika aus der Gesamtschule Schinkel ans Mikrofon und sprach einen Satz, der viele beeindruckte: „Meine Mutter ist Christin, mein Vater Muslim, und wenn sich Pegida in diesem Land durchsetzt, könnte ich nicht in Frieden in diesem Land leben!“

    Elvir Bilalic ist stolz auf seine Tochter. Sie hat auf den Punkt gebracht, was auch ihm wichtig ist ...

    http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/552021/in-osnabrucker-familie-steht-die-bibel-neben-dem-koran 

  • Die Milieus sind das Problem

    von Michael Paulwitz

    Ein Libanese kauft Kriegswaffen, die Behörden erfahren davon, eine ganze Stadt, in dem Fall Bremen, ist im Ausnahmezustand und die Polizei im Großeinsatz. Nichts passiert, diesmal. Auch nicht in Braunschweig, wo vor zwei Wochen erst der Karnevalsumzug wegen einer Terrorwarnung abgesagt wurde. Haben die Behörden überreagiert, oder ist der Zustand einer latenten Dauerbedrohung die neue Realität, an die wir uns in der bunten Republik gewöhnen müssen – oder sollen?

    Beruhigend mag der Bürger immerhin finden, daß Polizei und Sicherheitsbehörden offenbar ihre Arbeit tun und auf dem Quivive sind. Bevor sich ein jeder wieder entspannt zurücklehnt, sollten wir allerdings auch über die unangenehme Frage nachdenken, die daraus folgt: Warum muß dieser enorme Aufwand überhaupt getrieben werden? Warum müssen die Behörden und wir alle uns ständig mit Bedrohungsszenarien beschäftigen, die offenkundig importiert sind?

    Das Problem sind dabei nicht einzelne Extremisten wie jener offensichtlich schon früher ins Visier der Sicherheitskräfte geratene gewaltbereite Libanese, der sich mit ....

    http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/die-milieus-sind-das-problem/

  • Bangladesch Islamist nach Mord an Blogger verhaftet

    In Bangladesch ist der mutmaßliche Mörder des atheistischen Bloggers Abhijit Roy gefasst worden. Die Polizei nahm einen 28 Jahre alten Islamisten fest.

    Vier Tage nach dem brutalen Mord an dem religionskritischen Schriftsteller und Blogger Abhijit Roy in Bangladesch ist der Hauptverdächtige gefasst worden. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben am Montag einen 28 Jahre alten Islamisten fest, der vor zwei Jahren bereits wegen Ermordung des Bloggers Rajib Hyder inhaftiert worden war. Er war gegen Kaution auf freiem Fuß gewesen.

    Roy lebte in den Vereinigten Staaten und schrieb seit Jahren gegen religiösen Fundamentalismus in seinem überwiegend muslimischen Heimatland Bangladesch an ...

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/asien/islamist-in-bangladesch-nach-mord-an-blogger-verhaftet-13458913.html

  • Umgang mit Salafisten und Islamisten im Justizvollzug

    Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback und die Ministerialdirektorin des baden-württembergischen Justizministeriums Inken Gallner haben in München zu einer gemeinsamen Fachtagung zum Umgang mit Salafisten/Islamisten im Justizvollzug geladen.

    Bausback sagte bei diesem Anlass: „Dass Islamisten gezielt versuchen, im Justizvollzug potentielle Kandidaten für den Dschihad anzuwerben, ist kein neues Phänomen. Bayern tut bereits viel, um Radikalisierungsversuchen im Vollzug bestmöglich zu begegnen. Aber das Thema ist zu ernst, um sich zurück zu lehnen. Wir müssen uns austauschen, voneinander lernen, zusammen arbeiten – über Behördenstrukturen und Ländergrenzen hinweg.

    Deshalb habe ich bereits im Herbst letzten Jahres die Weichen für diese gemeinsame Fachtagung mit Baden-Württemberg gestellt. Unverzichtbar ist hier insbesondere der Blick über den „Tellerrand“ – deswegen ist es so wertvoll, dass sich heute nicht nur Fachleute des Justizvollzugs aus zwei Bundesländern treffen, sondern auch Vertreter des Generalbundesanwalts, des Landeskriminalamts sowie des Landesamts für Verfassungsschutz. Denn nur gemeinsam können wir uns möglichst effektiv den neuen Herausforderungen stellen.“

    Bausback betont, dass die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus nicht nur die Sicherheits- und Ermittlungsbehörden angehe, sondern vielmehr eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei ....

    http://www.cop2cop.de/2015/03/02/umgang-mit-salafisten-und-islamisten-im-justizvollzug/

    … eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe … hört, hört …
    … die Eickener Bürger, die genau das seinerzeit so gesehen haben, wurden vornehmlich von SPD-Politikern als „Wutbürger“ tituliert …

  • Nach tödlichem Vorfall in Los Angeles - Warum musste "Africa" sterben?

    Bei einem Polizeieinsatz in Los Angeles wurde am Sonntag ein Obdachloser getötet - der Vorfall wurde von einem Passanten auf Video festgehalten und inzwischen millionenfach im Netz geschaut. Nun hat sich der Polizeichef zu dem Vorfall geäußert.

    Von Nicole Markwald, ARD-Hörfunkstudio Washington

    Die Fernsehnachrichten begannen mit einer Warnung - die nun folgenden Videoaufnahmen seien verstörend. Auf dem Video sind Polizisten bei dem Einsatz zu sehen, bei dem ein Obdachloser starb. Die Beamten wurden wegen eines Raubüberfalls zur Skid Row gerufen, einer Gegend in Los Angeles, in der bis zu 3500 Menschen auf der Straße leben.

    Die Polizisten versuchten, den Verdächtigen festzunehmen. Der wehrte sich, eine Elektroschockpistole kam zum Einsatz - ohne Erfolg. Was dann folgt, ist auf dem Video nicht klar zu erkennen. Doch drei Beamte feuern plötzlich Schüsse ab - der Obdachlose, später als "Africa" identifiziert, stirbt. "Sie haben den Mann einfach umgebracht", ruft Anthony Blackburn, der Augenzeuge, der die Auseinandersetzung filmte. "Feiglinge", ruft ein Passant den Beamten zu ...

    http://www.tagesschau.de/ausland/polizei-los-angeles-103.html

  • Lynchjustiz - Mob erschlägt und verbrennt verdächtiges Mädchen

    Eine wütende Menge hat in Nigeria ein minderjähriges Mädchen brutal getötet. Sie hatte sich in der Stadt Bauchi vor einem Markt geweigert, von Sicherheitsleuten durchsucht zu werden.

    Auf einem Markt im Nordosten Nigerias hat eine Menschenmenge ein minderjähriges Mädchen getötet, die sie im Verdacht hatten ein Selbstmordattentat auszuführen. Die Menge erschlug das Mädchen am Sonntag in Bauchi und setzte die Leiche anschließend in Brand, wie die Polizei und Augenzeugen berichteten.

    Ein zweites verdächtiges Mädchen wurde auf dem Markt Muda Lawal festgenommen. Beide hatten sich nach Angaben eines Verkäufers am Eingang des Marktes nicht durchsuchen lassen wollen ...

    http://www.welt.de/politik/ausland/article137987429/Mob-erschlaegt-und-verbrennt-verdaechtiges-Maedchen.html

  • Bildungsprojekt Salafismus-Prävention an Schulen - Symbole allein reichen nicht

    Wie kann man an Schulen junge Muslime über die Gefahren des Salafismus in angemessener Form informieren? Der Verein ufuq.de bietet in Kooperation mit der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften Filme und Methoden für die pädagogische Praxis zu Islam, Islamfeindlichkeit, Islamismus und Demokratie.

    Ein Erfahrungsbericht aus der Präventionsarbeit von Götz Nordbruch

    "Nein, ich bin nicht Charlie! Sondern das gestohlene, besetzte Palästina, ich bin das zerstörte Gaza." Mit diesen Worten kommentierte der Frankfurter Rapper SadiQ auf Facebook die aktuelle Debatte um die Anschläge in Paris. "Ich bin das zerteilte Kurdistan, ich bin das gefolterte und vergessene Guantanamo." Die 6.600 Likes machen den Zuspruch deutlich, den diese Wahrnehmung auch unter Jugendlichen erfährt.

    Reaktionen wie diese geben ein unter jungen Muslimen weit verbreitetes Gefühl wieder, in der Öffentlichkeit mit eigenen Erfahrungen und Interessen kaum Gehör zu finden. So beklagen gerade arabischstämmige Jugendliche immer wieder, dass die verschiedenen Konflikte im Nahen Osten und die Rolle Europas oder der USA in den dortigen Kriegen zum Beispiel im Schulunterricht kaum angesprochen würden ...

    http://de.qantara.de/inhalt/bildungsprojekt-salafismus-praevention-an-schulen-symbole-allein-reichen-nicht

  • Türkei: Bürgerrechte ade

    Gerrit Wustmann

    Journalisten und Kritiker werden eingeschüchtert, AKP hofft auf Sieg bei den Parlamentswahlen

    Recep Tayyip Erdogan hat es geschafft: Vom Sesamkringelverkäufer im Istanbuler Armenviertel Kasimpasa zum Istanbuler Bürgermeister zum Ministerpräsidenten und jetzt zum Staatspräsidenten. Doch er will mehr. Ein Präsidialsystem nach putinschem Vorbild strebt er an – nach den Parlamentswahlen am 7. Juni möchte er die Verfassung ändern. Aber selbst innerhalb der Regierungspartei AKP hält sich die Unterstützung hierfür in überschaubaren Grenzen. Ein letzter Hoffnungsschimmer für die Türkei?

    Nach den Gezi-Protesten vom Sommer 2013 hatte es so ausgesehen, als könnte die Türkei eine neue Richtung einschlagen: alte Gräben zuschütten, für einen demokratischen Wandel einstehen, zivilgesellschaftliches Engagement in die Politik bringen. Mehrfach wirkte es, als seien Recep Tayyip Erdogans Tage an der Spitze des Landes gezählt. Doch es kam anders. Der Widerstand wurde mit massiver Polizeigewalt niedergeschlagen. Acht Menschen starben, rund zehntausend wurden verletzt, tausende verhaftet ...

    http://www.heise.de/tp/artikel/44/44252/1.html

  • Yasar Kemal ist tot - Trauer um Yasar Kemal

    Von Ömer Erzeren

    "Der Tod existiert nur, weil es Leben gibt": Mit 92 Jahren ist der große türkische Erzähler, Zeitgenosse und Friedenspreisträger Yasar Kemal in Istanbul gestorben. Sein Roman "Memed, mein Falke" machte ihn weltberühmt, sein Zorn gegen Ausbeutung und Unterdrückung brachte ihn mehr als einmal vor Gericht.

    Yasar Kemal, der am Samstag im Alter von 92 Jahren in Istanbul verstarb, war am Wochenende das Hauptthema in den sozialen Medien der Türkei. Millionen Menschen zollten dem Meister der türkischen Literatur ...

    http://www.fr-online.de/literatur/yasar-kemal-ist-tot-trauer-um-yasar-kemal,1472266,30003138.html

    Er lehrte Erdogan das Fürchten

    Der verstorbene Friedenspreisträger Yaşar Kemal machte die Legenden seiner Heimat zu Geschichten

    Von Iris Alanyali

    So viele Preise hat er bekommen! Und für was für Schimpftiraden hat er sie genutzt! Wir stellen uns Yaşar Kemal in seinem chaotischen Arbeitszimmer in Istanbul vor, wo er gerade wieder einen Telefonanruf mit der Nachricht bekommen hat, man würde ihm gerne jene Auszeichnung oder diese Ehrendoktorwürde verleihen. Der alte Mann mit dem schönen, klaren Türkisch bedankt sich höflich, er legt auf, schlurft zum großen Panoramafenster, blickt über den Bosporus und fängt an, heiser zu lachen: Wieder eine Gelegenheit, die Dankesrede für eine Standpauke zu nutzen!

    Man musste bei Preisverleihungen in der Türkei nur in die Gesichter der Amtsträger in den ersten Reihen blicken, um sich ungefähr vorstellen zu können, was Kemal am Herzen lag ...

    http://www.welt.de/print/welt_kompakt/kultur/article137963573/Er-lehrte-Erdogan-das-Fuerchten.html

  • Essen - Das Grundgesetz gegen Salafismus

    Dicht an dicht sollten sie mitten in der Innenstadt in Höhe des Kardinal-Hengsbach-Platzes stehen: Die Salafisten und die CDU. Die einen wollten den Koran verteilen, die anderen das Grundgesetz – so haben sie es bei der Stadt angekündigt. Doch zu sehen sind nur die Christdemokraten, die Salafisten haben gekniffen.

    „Für uns ist das ein großer Erfolg“, freut sich Matthias Hauer, Mitglied des Deutschen Bundestages. Der Politiker verteilt ein Grundgesetz nach dem anderen, beigefügt ein Informationszettel über den Salafismus. „Wenn die nicht hier sind, können auch keine neuen Mitglieder geworben werden“, ergänzt er. Und das, so Hauer, machen die Salafisten sehr geschickt. Den Koran zu verteilen sei erst einmal nichts Schlimmes. Doch dadurch kämen sie mit den Passanten ins Gespräch, die all die vielen Versprechen glauben würden.

    Hinweis auf Gefahren

    Die CDU will mit ihrer Aktion in erster Linie auf die Gefahren hinweisen, die der Salafismus birgt

    Das Grundgesetz gegen Salafismus - | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/das-grundgesetz-gegen-salafismus-aimp-id10409765.html#plx281356705

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